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Laienhaft formuliert, ist ein Label dazu da, um Tonaufnahmen zu verwerten. In der Praxis bedeutet das, dass das Label versucht Tonträger physisch zu verkaufen, digital als Download verfügbar zu machen oder Air-Play mit den Tonaufnahmen zu bekommen.
Damit die Verwertung praktisch funktioniert, braucht man - vereinfacht gesagt - EAN, ISRC, LC, bestehende Vertriebsvereinbarungen und eigentlich einen Gewerbeschein. Weiters sollte man Kontakte zu Radiosendern und anderen Medien haben. Es wäre auch kein Fehler, wenn man was von Marketing & Promotion versteht, damit der Tonträger entsprechend beworben werden kann.
Viele Bands verzichten auf die Leistungen eines Labels und machen dadurch vermeidbare Fehler. Vorallem verzichten sie damit auf ein funktionierendes Netzwerk und die jahrelange Erfahrung der Label-Mitarbeiter.
Zuletzt aktualisiert am 2010-11-11 von Christian Wagner.